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FARA-Gesetz

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Das Schlagwort FARA-Gesetz (Wortverschmelzung aus dem englisch­sprachigen Akronym FARA für Foreign Agents Registration Act, deutsch: "Gesetz zur Registrierung von ausländischen Agenten", und dem rechts­wissenschaftlichen Terminus Gesetz) bezeichnet summarisch jedes Gesetz eines Staates, das sich politisch im Auftrag ausländischer Rechtssubjekte betätigenden Personen vorschreibt, ihre einschlägigen Aktivitäten bei den zuständigen Behörden anzumelden und genehmigen zu lassen sowie selbigen gegenüber in regelmäßigen Zeitabständen zu dokumentieren.

Hintergrund

Das erste Gesetz dieser Art, welches bei der Ausarbeitung aller späteren, hinsichtlich ihres Funktionszwecks vergleichbaren Gesetze als Mustervorlage fungiert hat, ist ein 1938 verabschiedetes Gesetz der Vereinigten Staaten. Es schreibt vor, dass Personen, die in den USA politisch oder semi-politisch (wirtschaftlich) für ausländische Rechtspersonen tätig sind, diese Tätigkeit anmelden, dokumentieren und genehmigen lassen müssen.

Das Gesetz geht auf die einschlägige Initiative des "McCormack-Dickstein Committees", das erste Komitee für unamerikanische Umtriebe[wp], zurück, weshalb es zunächst nach dessen Vorsitzenden John W. McCormack[wp] benannt war und den Namen McCormack Act trug.

Netzverweise