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Jasmina Hostert

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Jasmina Hostert
Geboren 3. Dezember 1982
Parteibuch Sozialdemokratische Partei Deutschlands
Abtreibungs­bewerbungs­gesetz Jasmina Hostert stimmte am 24. Juni 2022 im Deutschen Bundes­tag für das Abtreibungs­bewerbungs­gesetz, womit nun das Werben für die Tötung Ungeborener für Ärzte straflos gestellt wurde.
Pandemie­vertrag Jasmina Hostert stimmte am 12. Mai 2023 im Deutschen Bundes­tag für den WHO-Pandemievertrag.
AbgeordnetenWatch Jasmina Hostert
URL jasmina-hostert.de

Jasmina Hostert (* 1982, geb. Pašić) ist eine bosnische Politikerin in Deutschland und ist seit 2021 Mitglied des Deutschen Bundestages.

Privates

Jasmina Hostert wuchs zunächst in Sarajevo auf. Zu Beginn des Bosnienkrieges[wp] wurde sie im Oktober 1992 durch eine Granate schwer verletzt, wodurch sie ihren rechten Arm verlor. Da die Wunde in Sarajevo nicht ausreichend versorgt werden konnte, flüchtete sie gemeinsam mit ihrem Vater aus Sarajevo und gelangte nach Deutschland, wo sie in Bonn zunächst im Krankenhaus weiter behandelt wurde. Danach wurde sie von der pensionierten Gymnasial­lehrerin Maria Hostert († 2003) aufgenommen und später auch adoptiert.

2014 erhielt sie die deutsche Staatsangehörigkeit.

Jasmina Hostert ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt seit 2011 in Böblingen.

Berufliches

Von 2003 bis 2009 studierte sie an der Universität Bonn Politik­wissenschaft, Neuere Geschichte und Kunstgeschichte mit dem Abschluss Magister artium. Von 2015 bis 2019 war sie als Geschichts­vermittlerin im Haus der Geschichte Baden-Württemberg tätig. Sie ist seit 2019 Präsidentin des Württembergischen Behinderten- und Rehabilitations­sportverbands.

Politisches

Jasmina Hostert trat 2009 in die SPD ein. Von 2013 bis 2016 fungierte sie als Büroleiterin und parlamentarische Mitarbeiterin des Landtags­abgeordneten Florian Wahl. Seit 2015 amtiert sie als Vorsitzende des SPD-Kreisverbandes Böblingen und seit 2018 ist sie eine von vier stellvertretenden Landes­vorsitzenden der SPD Baden-Württemberg. Seit 2019 gehört sie dem Stadtrat von Böblingen sowie der Regional­versammlung des Verbandes Region Stuttgart an.

Bei der Bundestagswahl 2017 kandidierte sie im Wahlkreis Böblingen, konnte aber kein Mandat gewinnen. Bei der Bundestagswahl 2021 zog sie über Listenplatz 9 der baden-württembergischen Landesliste der SPD in den Bundestag ein. Im Bundestag ist sie ordentliches Mitglied im Familienausschuss, im Sportausschuss, sowie stellvertretendes Mitglied im Verkehrsausschuss.

Netzverweise