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Flintenweib

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Der Begriff Flintenweib (Kofferwort aus Flinte als abschätzige Bezeichnung von Schusswaffe und Weib) bezeichnet pejorativ eine zum Tragen von Schusswaffen berechtigte oder eine in anmaßender Weise übertrieben selbstbewusst auftretende Frau.

Als Fehdewort brachte es während des russischen Bürgerkrieges[wp] und später Zweiten Weltkrieges[wp] zunächst ein auf Seiten der Kombattanten der deutschen Freikorps[wp] bzw. Wehrmacht[wp] und Waffen-SS[wp] bestehendes Feindbild der bolschewistischen bzw. sowjetischen Soldatin zum Ausdruck. Es war in dieser Funktion ein Bestandteil der Propaganda und der Terminologie der Befehlsgebung in der Wehrmacht. Der Begriff erfuhr später einen Bedeutungs­wechsel zu einer spöttisch-herablassenden, abschätzigen bzw. kritischen Bezeichnung für eine Soldatin.

Verwendungsbeispiele

Zitat: «Die besondere Kriegs­lüsternheit der grünen Flintenweiber beiderlei Geschlechts muss irgendwie auch damit zusammenhängen, dass Russland nicht mehr kommunistisch ist.» - Michael Klonovsky[1]
Zitat: «Zum ersten Mal tauchte der Begriff "Flintenweib" in der Literatur deutscher Freikorps­offiziere auf, die während des russischen Bürgerkrieges auf der Seite der Revolutions­gegner kämpften. Ihre Begegnungen mit weiblichen Soldaten der Bolschewiki[wp] während der Kämpfe im Baltikum 1918-1920 verarbeiteten sie zu Sujets von Abenteuer­romanen, die in den 1930er Jahren unter jungen Lesern sehr beliebt waren und hohe Auflagen erreichten.

Cordt v. Brandt, Baltikumer. Schicksal eines Freikorps, Berlin 1939:

"(...) Es ist bekannt, dass hinter den roten Linien Flintenweiber standen, die im Falle des Zurückweichens die Flüchtenden aufzuhalten und wenn die Flucht nicht aufzuhalten war, in die eigenen Leute hineinzuschießen hatten. Diese Flintenweiber waren grausame Furien, wie sie nur der Bolschewismus[wp] ersinnen konnte. Wenn sich in den Herzen eines Rotgardisten im Anblick der Leiden unschuldiger Menschen Mitleid regen möchte, diese Weiber waren vertiert und bar jedes menschlichen Gefühls (...)"

Die Vorstellungen und Phantasien von der "revolutionären Furie", vom "roten Weib" waren Angstbilder vor der Revolution - und entstanden aus den Erfahrungen des europäischen Bürgertums im 19. Jahrhundert. Sie wuchsen aus der Ohmacht vor dem Chaos. Nach der Niederlage des 1. Weltkriegs, dem Schock der Novemberrevolution[wp] 1918, prägte diese tiefe Erfahrung von Demütigung nicht nur das konservative Lager, sondern den größten Teil der Gesellschaft der Weimarer Republik. Bereits in den 1920er Jahren stand die bewaffnete Frau exemplarisch für das Schreckbild des Kommunismus, das später im national­sozialistischen Bild des "bolschewistischen Untermenschen" nur noch zugespitzt wurde.

Während des Zweiten Weltkrieg hatte dies verheerende Folgen für diejenigen, die als Kriegs­gefangene, Zwangs­arbeiterinnen oder durch andere Umstände in feindliche Hände gerieten, denn in der Vorstellung vom "Flintenweib" steckte die Absicht seiner Vernichtung. [...]

Die nationale Propaganda trennt im Kriegszustand stets klar zwischen Front und Hinterland, Freund und Feind, Rettung und Untergang. Eine Frau im Krieg entsprach nur dann einem legitimen Bild, wenn sie an der Front rollenkonforme Aufgaben übernahm wie die der Kranken­schwester, der Lebens­retterin, der Märtyrerin. Mit ihrer realen Anwesenheit im Schützengraben verlor sie für die Männer ihre sexuellen Merkmale und konnte ausschließlich in deren Vorstellung als Jungfrau und als unberührbare Heldin bestehen. Jeder Ausbruch aus diesen Chiffren war ein Tabu. Das "Flintenweib" steht exemplarisch für diese Grenz­überschreitung.

Die Angst vor der bewaffneten Frau, die in den Köpfen der Wehrmacht­soldaten präsent war, ist daher nicht nur ideologisch und politisch motiviert, oder ausschließlich einer sexuellen Ohnmacht geschuldet, sondern sie ist darüber hinaus kulturell legitimiert. Denn die Frau an der Waffe stellt die soziale Konstruktion von weiblich und männlich in allen Gruppen in Frage. Und so ist es letztlich nicht erstaunlich, dass sich "Frauen­battaillon"-Phantasie zeitgleich auch in Berichten sowjetischer Armee­angehöriger wiederfindet. [...]» - Dictionary of war[2]

Frühjahr 1942. Nachdem beim deutschen Überfall auf die Sowjetunion[wp] Millionen junger sowjetischer Männer gefallen oder verletzt worden sind, kommt es zur Massen­mobilisierung von (überwiegend jungen) Frauen. Es sind vor allem freiwillige Komsomolzinnen[wp], Mitglieder der Kommunistischen Partei. Sie wollen ihre Heimat gegen den Faschismus verteidigen, und sie glauben an die Gleichheit von Männern und Frauen. Manches Mädchen will den gefallenen Vater, Bruder oder Freund rächen. Manches will einfach weg von Zu Hause. Manches hat zuvor den neuen Modesport Fliegen gelernt und will es endlich tun.

Erstmalig im 20. Jahrhundert werden Frauen als Kombattantinnen für eine reguläre Armee mobilisiert. Ein Tabubruch. Denn kämpfende Frauen gehörten vorher ins Reich der Legende: die Amazonen, die Kriegerinnen afrikanischer Könige von Dahome, die axtschwingenden Keltinnen. Oder sie waren irregulär, wie die Partisaninnen im spanischen Bürgerkrieg und im Zweiten Weltkrieg.

Anders die Rotarmistinnen. Das Vaterland lehrt sie, ein Maschinengewehr zu bedienen. Sie schneiden sich die Zöpfe ab und werden nicht nur Sanitäterinnen, Melderinnen oder Funkerinnen, sondern auch Panzer­fahrerinnen, Scharf­schützinnen und Bomber­pilotinnen. 800.000, vielleicht eine Million weibliche Freiwillige gab es im so genannten "Großen Vaterländischen Krieg"[wp] der Sowjetunion. In seinem Befehl 0099 verordnet Stalin[wp] sogar die Bildung von drei fliegenden Frauen­regimentern. Die Deutschen nannten die Pilotinnen "Nachthexen", weil die Frauen vorwiegend nachts angriffen.

Frauen an der Front! Die Klischees der Propaganda­abteilungen überschlagen sich. Für die fanatischen Feindbilder der Nazis waren die Soldatinnen der Roten Armee[wp] Flintenweiber: besonders grausam, widernatürliche Kastriererinnen, entartet eben. Darum wurden sie nach einer Gefangennahme durch die Hitler-Armee oft einfach liquidiert oder in KZs abgeschoben, obwohl sie als Uniform­trägerinnen unter Schutz des Genfer Abkommens[wp] 1929 standen - theoretisch zumindest. [...]

Seit 2001 sind auch in der Bundeswehr alle Laufbahnen für Frauen zugänglich. In Dokusoaps sehen wir die "Frauen am Ruder" in der deutschen Marine. In den Nachrichten können wir "unsere Frauen" in Kabul bestaunen oder uns an die weiblichen GIs im ersten Golfkrieg erinnern. In Zeitungen und Talkshows hat die Frage Konjunktur, ob nicht die Moral in der Truppe untergehe, wenn Frauen in die Kasernen einziehen. Ob Frauen denn überhaupt für den Kampf taugten, belastbar seien? Ganz zu schweigen von den Flintenweiber-Klischees und den sexuellen Übergriffen. [...]

EMMA[3]
Zitat: «Grenzüberschreitungen von Frauen auf das Männerterrain "Armee" haben von jeher zu heftigen Gegen­reaktionen geführt. Ein verbreitetes Mittel ist dabei traditionell der Rufmord: "Flintenweiber" war und ist eine Bezeichnung für Frauen, die es wagen, sich für den "männlichsten" aller Berufe zu interessieren.

Der moralische Ruf der sogenannten Wehrmachts­helferinnen war schon im Nazi-Deutschland Thema.» - EMMA[4]

Einzelnachweise

  1. Twitter: @ActaKlonovsky - 25. April 2024 - 10:49 Uhr
  2. Dictionary of war: Flintenweib
  3. Sonia Mikich: Die vergessenen "Flintenweiber", EMMA am 6. Mai 2015
    Anreißer: Etwa 1 Million Frauen haben in der Sowjet-Armee gegen Nazi-Deutschland gekämpft. Freiwillig. Danach wurden sie in ihrer Heimat dafür geächtet. Die Soldaten waren Helden, die Soldatinnen Huren. Sonia Mikich, lange TV-Korrespondentin in Moskau, schreibt über die Heldinnen - aus ihrer Sicht.
  4. Ruth Seifert: Nur pflegen und hegen - oder auch kämpfen und schießen?, EMMA am 1. Januar 1996
    Anreißer: Verschärft der Männerbund Armee die Kriegsgefahr? fragt Militär­soziologin Ruth Seifert. Sie analysiert die fatalen Folgen des Ausschlusses von Frauen aus dem "inneren Gral der Männlichkeit". Deutschland ist eine der letzten Bastionen dieses Männerbundes. In zahlreichen Ländern haben Frauen inzwischen uneingeschränkten Zugang zu Kasernen und Generalstäben. Nur noch in Deutschland werden die Geschlechter bis heute auf "kämpfende Männer" und "friedfertige Frauen" festgelegt.

Querverweise