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Böckenförde-Diktum

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Der Begriff Böckenförde-Diktum (auch Böckenförde-Theorem, Böckenförde-Doktrin oder Böckenförde-Dilemma) bezeichnet ein staats­theoretisches[wp] Postulat, das von dem Staats- und Verwaltungs­rechtler[wp] und Rechts­philosophen[wp] Ernst-Wolfgang Böckenförde in dem Aufsatz "Die Entstehung des Staates als Vorgang der Säkularisation" formuliert wurde. Der zentrale Satz des Diktums[wp] - "Der freiheitliche, säkularisierte[wp] Staat lebt von Voraussetzungen, die er selbst nicht garantieren kann" - wurde zuerst in einem Seminar­beitrag aus dem Jahr 1964 verwendet.[1] Er beschreibt das Problem säkularisierter[wp] Staaten, soziales Kapital[wp] zu erschaffen, und wird sowohl von Verfassungs­rechtlern[wp], Religions­wissenschaftlern[wp] als auch von Theologen[wp] kontrovers diskutiert.

Einzelnachweise

  1. Anna Katharina Mangold: Das Böckenförde-Diktum, Verfassungsblog am 9. Mai 2019

Netzverweise